Als ich noch in Deutschland lebte, habe ich immer darauf geachtet, das ich für meine Tiere einen Tierarzt mit naturheilkundlichem Wissen - und wo immer möglich – Schwerpunkt – in Anspruch nehmen konnte.

 

Später, in Griechenland, wurde das schwierig – ich musste erleben, das die Tierärzte hier auf dem Land auf Biegen und Brechen alles mit Antibiotika weg hauen wollten. In Folge ging – und gehe ich – nur noch zum Tierarzt, wenn etwas vorliegt, was beim besten Willen nicht mit Alternativmedizin oder Energetischen Mitteln in den Griff zu bekommen ist – also bei akuten Anlässen, wie Vergiftungen oder schlimmen Verletzungen und Entzündungen.


Ich habe gelernt, meine 4-Beiner in 90% der Fälle selbst zu versorgen. Viele kleine Weh-Wehchen sind mit Hausmitteln oder Biochemie wirklich sehr einfach und für das Tier umso schonender zu behandeln.


Ein Beispiel sind Flohbefall und Zecken –die handelsüblichen Flohhalsbänder sind – wenn sie wirksam sein sollen – in aller Regel auch für den Träger aggressiv. Spot On Produkte haben bei einigen meiner felligen Freunde heftige Allergien und in einem Falle – bei Gabriel, dem Wolf – Atemnot ausgelöst. Überwiegend kommen diese Produkte aus der Agrarwirtschaft – aus dem Bereich der Insektizide.

 

Der gesunde Menschenverstand sagt einem schon, dass der Satz auf der Packung „Achten Sie darauf, keinen Hautkontakt mit dem Mittel oder Ihrem Haustier nach dem Auftragen zu haben“ – so und anders – das diese Chemie natürlich auf der Haut unseres Hundes oder unserer Katze mit Vorsicht zu genießen ist.


Ein sehr preiswertes und schonendes Lieblings-Hausmittel hat sich bei Zecken, Flöhen und anderen Parasiten sehr für uns bewährt:


Kochen Sie eine in grobe Stücke geschnittene Zitrone mit Schale, sowie eine Handvoll Rosmarin Nadeln in einem halben Liter Wasser einige Minuten. Lassen Sie das Gebräu über Nacht im verschlossenen Topf stehen und seien Sie am nächsten Tag in eine Sprayflasche. Bei vorhandenem Flohbefall sprayen Sie das Fell – vor allem auch an Rute und Schwanzansatz – ordentlich nass und bürsten Sie dann nochmal ordentlich nach. Bitte achten Sie darauf, dass nichts davon in die Augen Ihres Tieres gerät – Rosmarin hat ätherische Öle, das brennt…J

Prophylaktisch mache ich das Sommers und Winters alle 2 Tage – für 3 Hunde und einen Wolf brauche ich keine 10 Minuten. Die Schlafplätze der Hunde werden ebenfalls abgesprüht.


Wenn Sie kein Rosmarin zur Hand haben, geben Sie einige Tropfen ätherisches Rosmarin- oder Minzöl zum Zitronensud.